Die Zahlen sind gewaltig: Laut der „Global Burden of Disease“-Studie leiden weltweit 231 Millionen Menschen an Akne. Dass die Ernährung dabei eine große Rolle spielt, ist schon länger klar – nun werden dank neuer Studien immer mehr Details bekannt. So stellte ein Forschungsteam der Ludwig-Maximilians-Universität in München in einer neuen Studie einen möglichen Zusammenhang zwischen Akne und einem Mangel an Omega-3-Fettsäuren fest. Bei 94 Prozent der Teilnehmenden, die an Akne litten, lag der Spiegel dieser Fettsäuren unter dem empfohlenen Wert. Eine weitere Studie aus China weist darauf hin, dass die Zusammensetzung der Bakterien im Darm eine mangelhafte Nährstoffversorgung oder Entgiftung bewirken kann, was sich wiederum auf die Entstehung von Akne auswirken könnte.
Die richtige Pflege für Akne bei Erwachsenen
Neben der richtigen Ernährung und gezielter Nahrungsergänzung gibt es Erfolg versprechende Ansätze für äußerliche Behandlungen, um die unliebsamen Pickel zu bekämpfen. So haben sich antibakterielle und entzündungshemmende Produkte mit Teebaumöl oder Schwefelanteil bewährt. Auch chemische Peelings – im Gegensatz zu mechanischen Peelings mit Schleifpartikeln – können sanft Abhilfe schaffen. Mithilfe von Salicyl oder anderen Säuren wird dabei die obere Hautschicht von abgestorbenen Hautzellen und Schmutz befreit. In tieferen Schichten können diese Peelings Entzündungen reduzieren und die Kollagenproduktion anregen. Da eine solche Behandlung kleinere Risiken bergen kann und nicht für jeden Hauttyp geeignet ist, empfiehlt es sich, diese zunächst in einem Kosmetikstudio oder in einer dermatologischen Praxis durchführen zu lassen.