Bei einem Handekzem ist die Schutzfunktion der Hautbarriere gestört, beispielsweise durch häufigen Kontakt mit Wasser, Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Auch Stress, Allergien oder Neurodermitis können eine Rolle spielen. Die Haut an Händen und Handgelenken wird trocken, schuppig und rissig. Es können Rötungen, Juckreiz, Entzündungen, Bläschen, Brennen und Schmerzen auftreten. „Es fühlt sich an, als würden kleine Insekten über meine Hände laufen“, beschreibt Emma. „Manchmal macht es mich einfach nur verrückt.“ Sie ist vom Chronischen Handekzem (CHE) betroffen, was bedeutet, dass die Beschwerden länger als drei Monate anhalten oder mindestens zweimal im Jahr auftreten.
Ein Termin beim Hautarzt gibt Sicherheit
„Viele kommen erst, wenn das Handekzem weit fortgeschritten oder chronisch ist – dabei ist der Besuch in einer hautärztlichen Sprechstunde entscheidend für eine verlässliche Diagnose und wirksame Behandlung“, betont Marco Ernst, Dermatologe am Johannes Wesling Klinikum Minden. Je nach Ursache und Erscheinungsbild unterscheidet man verschiedene Typen von Handekzemen.