Die richtige Dosis
Damit die Haut nicht leidet, lautet der Expertenrat: höchstens zwei Vollbäder pro Woche zwischen 36 und 38 Grad Celsius. Zu heißes Badewasser entzieht der Haut Feuchtigkeit sowie Fett und belastet zudem Herz und Kreislauf. Fachleute raten dazu, nicht länger als 20 Minuten zu baden. Sonst quillt die Haut zu sehr auf und die Schutzschicht kann im Nachgang nicht gegen Keime, Bakterien, Viren und Pilze vorgehen.
PH-neutraler Badezusatz
Die meisten Badezusätze riechen und schäumen zwar schön, sind allerdings alkalisch, worüber sich der hauteigene Säureschutzmantel nicht freut. Duftstoffe und Parfümzugaben können zudem das Allergierisiko erhöhen sowie zu Rötungen und Juckreiz führen. Daher gilt: Besser pflegende, pH-neutrale ölhaltige Badezusätze benutzen und danach die empfindliche Haut mit einer rückfettenden Lotion pflegen.
Baden & Neurodermitis
Da beim Baden Hautschuppen und Reizstoffe von der Hautoberfläche gelöst und weggeschwemmt werden, gilt ein Vollbad unter bestimmten Voraussetzungen als günstig. Erwiesen ist, dass Sole-Bäder wie Totes-Meer-Badesalz den Juckreiz lindern, durchblutungsfördernd und entzündungshemmend wirken können.
Schrumpelige Haut
Warum bekommt man nach dem Baden schrumpelige Haut an Fingern und Zehen? Die gängigste Theorie besagt, dass die oberste, aus abgestorbenen Hautzellen bestehende Hautschicht Wasser aufnimmt und dadurch aufquillt. Durch die Verbindung zwischen Hornhaut und der darunterliegenden Hautschicht bildet sich die typisch wellige Struktur.