Die genauen Ursachen für Migräne sind noch immer nicht erforscht. Auch gibt es zahlreiche sehr individuelle Auslöser für die Attacken. Nicht nur deshalb lohnt sich für viele Betroffene die Konsultation eines Arztes oder das Führen eines Kopfschmerz- sowie Ernährungs-Tagebuchs, um Trigger-Faktoren ausfindig zu machen und ausschließen zu können. Einige Faktoren wirken sich aber oft nachweislich negativ auf die Verläufe aus: Dazu gehören Alkohol- und Nikotinkonsum sowie wenig oder unregelmäßiger Schlaf. Auch Stress gilt als Auslösefaktor.
Trigger-Faktoren von Migräne ausschließen
Da Migräne trotz jahrzehntelanger Forschung nach wie vor nicht heilbar ist, steht für Patientinnen und Patienten meist die Schmerztherapie im Vordergrund. So gibt es Mittel und Wege, zumindest die Schmerzen und Symptome einzudämmen: Bewegung, viel Schlaf, Wasser und Magnesium etwa gelten als Migräne-Vorbeuger. Ein probates Mittel könnte aber auch eine Ernährungsanpassung sein. Denn laut einer aktuellen Studie des amerikanischen National Institute of Health gibt es bestimmte Lebensmittel, die bei Migränebeschwerden helfen können.
Fettsäuren gegen die Schmerzen
Migränepatienten sollten demnach auf eine fisch- und pflanzenreiche Ernährung setzen. Positiv wirken sich dabei vor allem die gesunden Omega-3-Fettsäuren aus. Diese gelten schon lange als Schmerzkiller, besonders bei Menschen, die an Gelenkproblemen oder Rückenschmerzen leiden. Ähnlich sollen sie laut der Studie auch bei Migräne-Kopfschmerzen wirken. Die Fettsäuren sind nicht nur in Fisch, sondern auch in anderen Lebensmitteln, etwa in Avocados, enthalten. Sie kommen aber auch in Leinöl, Spinat, Hummus, Bohnen, Rosenkohl, Chiasamen und Nüssen vor – und lassen sich dadurch auch in vegane und vegetarische Speisepläne integrieren. Laut der Studie kann eine entsprechende Umstellung der Ernährung deutlich dazu beitragen, die Migräne und möglicherweise auch andere chronische Schmerzerkrankungen zu lindern.