Allein der Gedanke an das eigene Lebensende lähmt viele Menschen geradezu: irgendwann nicht mehr zu erleben, wie es den Liebsten um einen herum geht, die eigenen Kinder nicht mehr schützen und nicht mehr bei Themen mitreden zu können, die einem seit Langem am Herzen liegen. Oft nur schwer zu ertragende Gedankenspiele.
Nachlassplanung: Unbeliebtes Gesprächsthema
So beängstigend für viele die Auseinandersetzung mit dem Tod auch ist, so wichtig ist es, sich mit der Nachlassplanung zu beschäftigen. Laut der repräsentativen Studie „Erben und Vererben 2024“ der Deutschen Bank in Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach setzen sich 64 Prozent der Bundesbürger „ungern“ mit dem Thema Erben und Vererben auseinander – im Jahr 2018 waren es noch 60 Prozent.1 Zwar wünschen sich laut der im November veröffentlichten Studie 41 Prozent der Menschen mehr Offenheit bei diesem Thema. Dennoch geben nur 32 Prozent der Erben an, im Vorfeld mit allen Beteiligten offen über den Nachlass gesprochen zu haben. Grund genug, endlich vorzusorgen, damit im Todesfall Bargeld, Bankvermögen, Wertsachen oder Immobilie in die richtigen Hände gelangen. Hierfür unverzichtbar ist eine unmissverständliche und rechtzeitige Nachlassplanung.