Vorurteile belasten doppelt
Für viele Menschen mit Epilepsie wiegen Stigmatisierung und falsche Vorstellungen schwer. Epilepsie wird häufig immer noch mit stark vereinfachten Bildern verbunden: Kontrollverlust, Hilflosigkeit, Einschränkung. Doch diese Bilder zeigen nur einen kleinen Ausschnitt.
Nicht jeder Anfall ist von außen deutlich sichtbar, nicht jede Epilepsie verläuft gleich, nicht jeder Mensch mit Epilepsie ist im Alltag stark eingeschränkt. Gerade diese Vielfalt bleibt oft unsichtbar. Das kann Folgen haben – in der Schule, im Beruf oder im sozialen Umfeld. Manche Menschen sprechen aus Sorge vor Ablehnung oder Benachteiligung nicht über ihre Diagnose. Andere erleben, dass eher über ihre Erkrankung gesprochen wird als über ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele.
Mehr als die Diagnose
Menschen mit Epilepsie stehen mitten im Leben. Sie arbeiten, studieren, gründen Familien, treiben Sport oder engagieren sich gesellschaftlich. Sie haben Pläne, Talente und Träume. Je nach Krankheitsverlauf und Behandlungssituation können viele ihren Alltag aktiv und selbstbestimmt gestalten.
Epilepsie ist nicht das, was einen Menschen definiert. Umso wichtiger ist ein offener und unvoreingenommener Umgang mit Epilepsie: weg von Unsicherheiten und Mythen, hin zu Wissen, Respekt und Begegnung auf Augenhöhe.
Wissen schafft Nähe
Genau hier setzt Angelini Pharma mit seinem Engagement im Bereich „Brain Health“ an: Neben medizinischem Fortschritt geht es darum, Wissen zugänglich zu machen, Unsicherheiten abzubauen und einen offenen Umgang mit Epilepsie zu stärken.
Die Kampagne „Epilepsie. Menschlich wie Du.“ stellt deshalb bewusst den Menschen in den Mittelpunkt. Sie lädt dazu ein, Epilepsie neu zu betrachten: differenzierter, offener und empathischer. Denn echte Teilhabe beginnt dort, wo Vorurteile hinterfragt werden – und Menschen nicht auf ihre Diagnose reduziert, sondern in ihrer ganzen Persönlichkeit gesehen werden.
Mehr Informationen zur Kampagne: https://www.angelinipharma.de/kernbereiche/brain-health/epilepsie/
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