Es gibt sie mit Aloe Vera oder Grüntee-Extrakt, mit atmungsaktiver Kunststoffschicht oder aus (Bio-)Baumwolle, in weiß oder schwarz, mit Hightech-Saugkern oder innovativer Geruchsneutralisierungstechnologie – wenn es um das ultimative Frischegefühl für die Frau geht, lassen sich Hersteller viel einfallen.
Für viele Frauen ist die Slipeinlage ein ständiger Begleiter im Alltag. Tagein tagaus wird die dünne Variante der Binde mittels Klebestreifen rutschfest in Panties, String Tangas, Hipster und Co. geklebt. Das große Angebot an verschiedenen Formen wird heutzutage jeder Spielform des Slips gerecht. Richtig platziert, soll die Einlage zwei Aufgaben erfüllen: die Underwear vor Verunreinigungen schützen und der Trägerin ein frisches Gefühl vermitteln. Und das Ganze bekanntlich bitte möglichst diskret.
Schutz vor unliebsamen Flüssigkeiten
Mit Verunreinigungen sind Scheidenflüssigkeiten gemeint. Zum Beispiel der Ausfluss: Viele Frauen empfinden das recht schleimige, gelblich-weiße oder transparente Sekret als unangenehm oder befürchten, dass „etwas“ nicht stimmt. Keine Sorge: Der Ausfluss ist völlig normal und erfüllt sogar eine wichtige Schutzfunktion für den Intimbereich. Er reinigt und hält die Scheide feucht, schützt sie so vor Bakterien und anderen Krankheitserregern. Darüber hinaus schirmen Slipeinlagen, deren Oberfläche aus weichem Vlies besteht, zuverlässig die Wäsche ab, wenn frau von ihrer Periode überrascht wird. Oder sie dienen als zusätzlicher Schutz beim Tragen von Tampons während der Menstruation.
Slipeinlagen: Bitte atmungsaktiv
Ein saugfähiger Kern nimmt die Flüssigkeiten, dazu zählt auch Schweiß, auf – und behält sie im besten Fall auch dort. Sonst entsteht nämlich ein feuchtwarmes Klima im Intimbereich, das unangenehm für die Trägerin ist und Pilz- und Bakterienwachstum fördern kann. Slipeinlagen sollten daher nicht nur die Feuchtigkeit gut binden, sondern auch Luft an den Intimbereich lassen. Um den pH-Wert im äußeren Intimbereich nicht in Schieflage und den Säureschutzmantel der Haut nicht in Gefahr zu bringen, ist Folgendes ratsam: zu atmungsaktiven Einlagen ohne Kunststofffolie, aus nicht-synthetischem Material und ohne Duftstoffe greifen. Parfümierte Slipeinlagen können allergische Reaktionen hervorrufen.
Material: Favorit Baumwolle
Da echte Slipeinlagen-Liebhaberinnen ohne den „Wäscheschutz“ nicht können, ist ihr Intimbereich fast permanent in Kontakt mit ihm. Daher lohnt es sich, einen Blick auf das Material zu werfen. Die meisten Einlagen bestehen aus einem Kunststoff-Baumwoll-Gemisch. Dagegen ist per se nichts einzuwenden, zumal Slipeinlagen dermatologisch getestet sind. Hautfreundlicher sind allerdings die Vertreter aus reiner Baumwolle, über die sich auch die Umwelt freut, da vollständig biologisch abbaubar. Vor allem dann, wenn es sich um Bio-Qualität handelt. Die ökologischen Slipeinlagen sind zudem chlorfrei gebleicht und enthalten keine synthetischen oder chemischen Zusatzstoffe. Einziger Nachteil: der im Vergleich zu konventionellen Slipeinlagen höhere Preis.
Fazit: Die perfekte Slipeinlage für die Frau ist eine Mischung aus Tragekomfort, wirksamen Schutz vor Feuchtigkeit und Gerüchen sowie Hautfreundlichkeit. Wer auf diese Kriterien beim Kauf und beim Tragen achtet, kommt sicher und frisch durch den Tag.