Zumeist beginnt die Erkrankung bei Kindern mit unspezifischen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen und Magen-Darm-Beschwerden. Schnell scheint damit für Eltern die Diagnose klar: fiebriger Infekt. Eine ganz neue Dynamik bekommt der Erkrankungsverlauf jedoch dann, wenn am Tag darauf Bläschen um den Mund herum auftreten und später auch noch schmerzhafter, teils juckender Ausschlag an den Handflächen und Fußsohlen hinzukommt. Meistens schrillen bei erfahrenen Eltern angesichts so mancher bereits durchlebter Krankheitswelle im Kindergarten da gleich die Alarmglocken: vermutlich die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Ob es sich tatsächlich um diese hochansteckende Infektionserkrankung handelt, sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden. Nur was tun, um möglichst schnell zu einer gesicherten Diagnose zu kommen – erst recht, wenn die Hautarztpraxis keine Sprechstunde mehr hat? Das ist die Gelegenheit, auf die Expertise einer teledermatologischen Praxis zurückzugreifen – einem Teilbereich der Telemedizin, der sich der Versorgung von Hauterkrankungen annimmt.