Gesundheit, Familie, beruflicher Erfolg – es gibt vieles, was Frauen, abhängig von ihrer jeweiligen Lebensphase, beschäftigt. In vielerlei Hinsicht unterscheidet sich das weibliche Geschlecht da nicht vom männlichen Pendant. Wenn man auf die zahlreichen Studien zum Thema schaut, jedoch schon: So legen die meisten Frauen bekanntlich mehr Wert auf ihr Aussehen, wollen ihrem Alter entsprechend jung und frisch aussehen und haben ihre Figur im Blick. Frauen achten mehr auf ihre Ernährung, heißt es, und suchen bei Beschwerden frühzeitiger eine Arztpraxis auf. Wenn es um die Gesundheit geht, haben deutsche Frauen sogar im europäischen Vergleich die Nase vorn: 46 Prozent der 16- bis 59-Jährigen treiben regelmäßig Sport, jede Zweite geht in festen Abständen zu Vorsorgeuntersuchungen und achtet mit der Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln auf eine optimale Nährstoffzufuhr. So lautet das Ergebnis des aktuellsten „Women’s Wellbeing Index“. So weit, so gut – und genau so weiter, bitte! Wofür es allerdings noch mehr Bewusstsein braucht, nicht nur in den Köpfen von Frauen, sondern grundsätzlich, sind geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich der Betroffenheit von Erkrankungen, deren Symptome und Verläufe sowie der Verträglichkeit und Wirksamkeit von Medikamenten.